Montag, 26. november 2007
die Lese- und/oder Rechtschreibprobleme Ihres Kindes spielen eine große Rolle bei seiner künftigen Schulwahl und geistigen Weiterentwicklung.
 
Diese Tatsache wird durch wissenschaftliche Studien wie die Pisa-Studie und die
Iglu-Studie immer wieder bestätigt, untermauert und anschließend in den Medien
bedauert.
 
Aus diesem Grund wollen wir uns heute mit folgenden Themen beschäftigen:
 
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1. PISA- und IGLU Studien / Harte Fakten und unangenehme Tatsachen 
 
2. Die Ausweitung der Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) bei den
   Fremdsprachen.
 
3. Erkennung der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)
 
4. Klassenversetzung oder Wiederholung: JA oder NEIN
 
5. Lösungen
 
6. Fragen und Antworten
 
7. Schlußfolgerung
 
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1. PISA- und IGLU Studien
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PISA-Studie
 
PISA ist eine international standardisierte Leistungsmessung, die mit
15-Jährigen Schülern in ihren Schulen durchgeführt wurde. Die Studie umfaßt 3 Bereiche:
Lesekompetenz,
mathematische Grundbildung
naturwissenschaftliche Grundbildung.
 
Wir werden im nachfolgenden Bericht nur auf die Lesekompetenz eingehen.
 
Die PISA-Studie bewertete die deutschen 15-Jährigen Schüler in ihrer
Lesefähigkeit mit einer mangelhaft.
 
IGLU-Studie
 
Die Internationale Grundschule-Lese-Untersuchung, abgekürzt IGLU
bewertete10-jaehrige Grundschüler in ihrer Lesefähigkeit.
 
Laut dieser Studie haben:
 
18% aller Schüler des 4. Schuljahres eine Abneigung gegen das Lesen!
 
Wir versuchen diese schockierenden Zahlen zu relativieren.
 
Vielleicht liegt es am vielen Fernsehen, oder an den "schlappen" Eltern von
heute,
die sich nicht durchsetzen können oder wollen...
 
Haben Sie unsere Spezialberichte gelesen, dann wissen
Sie als Insider, daß diese Zahl nur die Spitze des Eisberges ist.
 
Hinter einer Leseabneigung steckt meist eine Leseschwäche und eine
Leseschwäche wird meistens, aber nicht immer, von einer Rechtschreibschwäche begleitet.
 
Nun, die Grundschule legt die Grundlagen für das zukünftige Lernen.
 
Logischerweise, wenn 18% aller Viertkläßler Leseprobleme haben, dann müßte
Bei der Einführung der Fremdsprachen und durch die erhöhten Anforderungen in Deutsch, die Zahl der Schüler, die eine Abneigung gegen das Lesen haben, steigen.
 
Und das tut sie, wie die Bewertungen der PISA-Studie beweisen.
 
Möchten Sie diese Zahl wissen?
 
Frau Hoppe, halten Sie sich fest, diese Zahl beträgt bei den 15-Jährigen
42% all unserer Kinder.
 
Diese Zahl ist eine Katastrophe für alle beteiligten Schüler, Eltern, Familien und engagierte Pädagogen.
 
Hier ist ein Auszug aus den Ergebnissen der PISA-Studie:
 
Der Anteil der Jugendlichen, die nicht einmal Kompetenzstufe 1 (= einfache
Informationen entnehmen und das Hauptthema einfache (Texterkennen)schafften, liegt im Durchschnitt bei 6%, in Deutschland bei fast10%.
 
13% der deutschen Schüler/innen erreichten Stufe I (Grundschulniveau).
Das sind 23% die nur auf elementarem Niveau lesen können!
 
 
Von den Jugendlichen, die Kompetenzstufe I nicht erreichen, ist knapp die
Hälfte (47%)selbst, sowie die Eltern in Deutschland geboren und spricht zu Hause deutsch.
Quelle: Wiedergabe nach
Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.):
PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich.
 
Es kommt noch schlimmer, viel, viel schlimmer. Sie müssen diese Zahl nüchtern analysieren.
 
Es gilt die gleiche Logik wie bei den Grundschülern.
 
Noch mal:
 
Eine Leseabneigung ist ein sehr deutliches Indiz für eine Leseschwäche und
eine Leseschwäche wird meistens, aber nicht immer, von einer
Rechtschreibschwäche
begleitet.
 
So.
 
Und jetzt kommen die Fremdsprachen hinzu. Dann geht die Post erst recht ab!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Die Ausweitung der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) bei den Fremdsprachen
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In der Kennedy-Schule und bei Crealern.de helfen wir täglich Jugendlichen, die lediglich sehr leichte Anzeichen einer Lese-Rechtschreibschwäche als Grundschüler hatten.
 
Aufgrund der Leseschwäche haben diese Schüler in der ersten Fremdsprache
allmählich massive Probleme in der Grammatik bekommen.
 
Dabei hat sich die Zahl der Rechtschreibfehler, teilweise, drastisch erhöht.
 
Bei der zweiten Fremdsprache ist die Sache noch vertrackter.
 
Oft ist es so, daß das Kind früher viel gelesen hat und vielleicht auch heute noch Bücher liest. Es hat trotzdem Schwierigkeiten mit der englischen Grammatik und mit der Französischen als zweiter Fremdsprache erst recht!
 
Mit der Zeit lesen viele dieser Jugendlichen immer weniger Bücher, weil das
Fundament der Lesefähigkeit weiter geschwächt wurde.
 
Sie fragen sich:
 
Warum kommt eine Rechtschreibschwäche oder eine Leseschwäche zu diesem
Zeitpunkt plötzlich zum Vorschein? Hierzu zitiere ich Dr. med. Fritz Held:
 
"Sie kann als Spätform erst in der 5. Klasse unter dem Einfluß der ersten
Fremdsprache zum Vorschein kommen. Bei diesen Kindern vermag das Lese-Rechtschreibzentrum im Gehirn seine Schwäche offenbar lange zu kompensieren.
Es ist die erste Fremdsprache, die es plötzlich nicht mehr verkraften kann. Aus demselben Grund kann auch eine bereits überwundene Lese-rechtschreib-
schwäche wieder aufflackern."
 
"Legasthenie Fibel für Eltern, Lehrer und Ärzte," Dr. med. Fritz Held,
Kinderpsychiater,
Neurologe. Eigenverlag.
 
Bei der Rechtschreibung steigt die Zahl der Rechtschreibfehler bei den
Ungeübten Diktaten etwa so an:
 
Klasse 6
 
Deutsch: 5 Fehler
Englisch: 8 Fehler - zunehmende Abneigung gegen das Lesen
 
Klasse 8
 
Deutsch: 8 Fehler, liest seit einem Jahr keine Bücher mehr.
Englisch: 10 Fehler
Französisch: 15 Fehler - große Schwierigkeiten in Grammatik.
 
Wir wissen, daß Jugendliche, welche die Pubertät durchmachen, lieber
Computerfilme spielen oder Fernsehen oder mit den Freunden unterwegs sind, als über den Hausaufgaben zu sitzen.
 
Diese Ablenkungen schließen das Lesen von Büchern nicht aus und
Beeinträchtigen die Qualität des Lesens, auch bei den Fremdsprachen, keine Insider Lerngeheimnisse
 
 
 
 
 
3. Wie Sie eine LRS bei einer Fremdsprache erkennen
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Aufgrund einer Leseschwäche:
 
- Schwierigkeiten in der Grammatik und bei Übersetzungen, den Text korrekt zu lesen                   
 
- Texte werden ungenau oder mit Phantasieworten gelesen
 
Aufgrund der Rechtschreibschwäche:
 
- Anhand der durchschnittlichen Noten im Diktat, oder der vielen
Rechtschreibfehler, die nicht durch Fleißübungen zu vermeiden sind.
 
- Bei den Übersetzungen, wenn die Zahl der Rechtschreibfehler gegen Ende der Übersetzung regelmäßig deutlich ansteigt.
 
- Viele Rechtschreibfehler bei den Vokabeltests, trotz gewissenhafter
Vorbereitung
 
 
Die Pisa Studie stellte weiterhin fest:
 
"Die Lehrkräfte wurden vorher nach besonders schwachen Lesern gefragt. Die von
ihnen genannten Jugendlichen bilden nur einen kleinen Teil der Risikogruppe -
das
bedeutet, der größte Teil der leseschwachen Schüler/innen wurde
nicht erkannt."
 
Ca. 60% der 15-Jährigen in Deutschland besucht die 9. Jahrgangsstufe.
Mindestens ein Drittel der erfaßten Jugendlichen hat eine Schullaufbahn hinter sich, die von Mißerfolgserlebnissen geprägt ist: 24% haben mindestens einmal eine Klasse wiederholt, zusätzlich zu den 12%, die zurückgestellt wurden.
 
Die Untersuchung macht deutlich, daß das Zurückstellen oder Wiederholen dabei nicht unbedingt zu größerem schulischen Erfolg führt. Die pädagogische Wirkung wird ganz überwiegend negativ eingeschätzt: Sitzenbleiber erreichen im Schnitt nicht das mittlere Niveau der nachfolgenden Klasse.
 
Sie sehen jetzt wenigstens das erste Drittel des Eisberges. Es ist kaum
vorstellbar, wie die Ergebnisse gewesen wären, wenn man die Rechtschreibfähigkeiten der Schüler geprüft hätte.
 
Das Schulsystem ist bei Kindern, die Lernschwierigkeiten haben, wie ein altes
Dampfschiff
mitten im Nordatlantik um Mitternacht, im Herzen eines Sturms, ohne Ruder und
ohne Kompaß.
 
Und mit Ihrem Kind als Passagier...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Klassenwiederholung oder Versetzung: Ja oder Nein
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Möglicherweise stehen Sie und Ihre Familie vor der schwierigen Entscheidung: Soll mein Kind versetzt werden oder die Klasse wiederholen?
 
Wir wissen von der Pisa Studie, daß Wiederholung ohne individuelle Förderung wenig bewirkt.
 
Klar.
 
Eine LRS ist nicht zu beseitigen mit der ständigen Wiederholung herkömmlicher Methoden des Schulsystems.
 
In der Psychologie wird dieses Phänomen das "Mehrdesselbensyndroms" genannt.
 
Kennen Sie das? Sie können eine Tür nicht öffnen und versuchen es mit Gewalt
 - was Ihnen gelingt, nachdem Sie 3 oder 4 mal mit der Schulter dagegen gestoßen
haben?
Anschließend müssen Sie wieder zurück und dies mehrmals täglich.
 
Die Tür klemmt, weil die Luftfeuchtigkeit durch den vielen Regen gestiegen ist.
 
Das Holz dehnt sich aus und klemmt im Türrahmen.
 
Die Lösung: beim Türöffnen die Tür leicht anheben und dann fest drücken.
 
Kriterien für eine Wiederholung:
 
Ihr Kind hat nicht nur in Deutsch, sondern auch in den anderen Fächern Schwierigkeiten
 
Ihr Kind braucht sehr lange für die Erledigung seiner Hausaufgaben
 
Es kann meistens nicht selbständig arbeiten
 
Es beherrscht die Grundlagen in Deutsch ganz und gar nicht
 
Sie und Ihr Kind fühlen sich von der Schule überfordert
 
In seinem Verhalten wirkt Ihr Kind 1 bis 2 Jahre jünger
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.Lösungen
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Wird parallel zur Wiederholung ein gezieltes Buchstabentraining über die Sinne Sehen, Hören und Tasten regelmäßig durchgeführt, werden in der Regel hervorragende Ergebnisse erzielt.
 
Ihr Kind hat dann die Chance, den Stoff nachzuholen, den es bisher nur
unvollständig beherrscht hat. Es arbeitet dann selbständiger, und ist dank den Erfolgsergebnissen, motivierter und selbstbewußter.
 
Kriterien für die Klassenversetzung und die Wahl der weiterführenden Schule:
 
Abgesehen von Deutsch erzielt Ihr Kind gute Leistungen
 
Es kommt in der Klasse gut zurecht
 
Ihr Kind ist selbstständig und bis auf seine Schwierigkeiten im Lesen
und/oder Schreiben kommt es mit dem Stoff gut zurecht
 
Die Noten in den anderen Fächern sind akzeptabel
 
Ihr Kind versteht nicht nur den Stoff, sondern interessiert sich altersgemäß auch für andere Dinge.
 
Bis auf Deutsch fühlen Sie sich, zusammen mit Ihrem Kind, nicht von der
Schule überfordert.
 
Die Rechenfähigkeit ist intakt. Ihr Kind kann selbständig rechnen.
 
Auch in dieser Situation hat Ihr Kind sehr gute Chancen, seine
Lese-Rechtschreibfähigkeit mit dem gezielten Buchstabentraining nachhaltig zu verbessern.
 
Vergegenwärtigen Sie sich, daß diese Lernschwäche Ihres Kindes als eine
Reifungsverzögerung der Lese-Rechtschreibfähigkeit gesehen werden muß.
 
Diese Reifeverzögerung der Lese-Rechtschreibfähigkeit hat mit der Intelligenz
Ihres
Kindes nichts zu tun.
 
Dabei kann es sich auch ausschließlich um eine Lese-und/oder eine Rechtschreibschwäche handeln.
 
Dies wird eine isolierte Lese-und/oder Rechtschreibschwäche genannt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6. Fragen und Antworten oder Seien Sie wachsam: versteckte Eisberge voraus!
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Die Klassenlehrerin sagt mir, ich soll erst mal abwarten, bevor ich mit
Foerdermaßnahmen
beginne, da die Lese-Rechtschreibfähigkeit meines Kindes sich von allein
verbessern wird.
 
Diese Aussage wird sehr oft in der Hoffnung gemacht, daß die Leserechtschreibfähigkeit Ihres Kindes spontan nachreift.
 
Eine spontane Nachreifung kommt auch gelegentlich vor. Mit etwas Glück kann das Kind die entstandenen Lücken dann schließen.
 
Bei den Kindern, deren Lese-Rechtschreibfähigkeit nicht von allein nachreift, ist ein Aufholen und die Überwindung der entstandenen Defizite schlecht möglich - diese Kinder sind sehr deutlich in der Mehrzahl.
 
Wann wird eine Rechtschreibschwäche in der Grundschule überhaupt sichtbar?
 
1. Sie kann bereits in der 1. Klasse von Anfang an zum Vorschein kommen.
 
2. Sie kann erst zum Vorschein kommen, wenn von der Ganzwortmethode zur
    analytischen Methode übergewechselt wird, wenn es also darum geht,
    unbekannte Worte mit Hilfe der Einzelbuchstaben zu erkennen oder zu
    bilden.
 
3. Sie kann bei den ersten ungeübten Diktaten zum Vorschein kommen (je
   nach Schule am Ende der 2. Klasse oder in der 3. Klasse), denn diese
   Kinder lernen die vorgeübten Diktate so gut auswendig, daß sie nahezu 
   Fehlerlos geschrieben werden.
 
4. Bei diesen Kindern sind also erst die ungeübten Diktate der Prüfstein
   für ihre Rechtschreibfähigkeit.
 
Quelle: "Legasthenie Fibel für Eltern, Lehrer und Ärzte," Dr. med. Fritz Held,
 
             
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7. Schlußfolgerung
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Als Schlußfolgerung möchte ich das Resumé direkt aus der PISA-Studie zitieren:
 
"Eine gezielte und frühzeitige Identifikation und Förderung von schwachen
Lesern dürfte - wie die Studie erkennen läßt - zu einer erheblichen Verkleinerung der Risikogruppe führen."
 
Ich möchte mich mit einem Zitat von Barbara Tuchmann verabschieden:
 
"Bücher sind die Stützen der Zivilisation.
 
Ohne Bücher bleibt die Geschichte stumm,
 
die Literatur sprachlos,
 
die Wissenschaft verkrüppelt.
 
Das Denken kommt zum Stillstand.
 
Bücher sind Zeugen des Wandels,
 
Fenster zur Welt,
 
sie sind Banken des Geistes.
 
Bücher sind gedruckte Humanität"
 
Barbara Tuchmann, Historikerin
 
 
Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familie.
 
 
 
PS Wenn Sie die erstaunliche Geschichte lesen möchten, wie ich dazu kam, mit der ES-IST-SO-EINFACH-Methode solche phantastischen Erfolge bei Kindern mit den schlimmsten Lese-Rechtschreibschwächen zu erzielen, fragen Sie mich
 
 
von Internetseelsorge
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Montag, 26. november 2007
500.000 Mobbing-Vorfälle jede Woche an deutschen Schulen. Eine erschreckend hohe Zahl.
 
Grund genug, daß Sie endlich konkrete Fakten zur Hand bekommen, wie Sie Ihrem Kind helfen können, aus diesen Quälereien herauszukommen.
 
Heute sagen wir Ihnen, wie Sie den Lehrer dafür gewinnen können, Mobbing in seiner Klasse anzugehen, damit Ihr Kind endlich wieder ohne Angst und Schrecken zur Schule gehen
kann.
 
 
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1. So helfen Sie Ihrem Kind bei Mobbing
 
2. Optimale Gesprächsvorbereitung
 
3. So gehen Sie beim Gespräch vor
 
4. Nochmals für Sie zusammengefaßt
 
 
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1. So helfen Sie Ihrem Kind bei Mobbing
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Sie haben nun vielleicht nach einem längeren Gespräch mit Ihrem Kind die Gewißheit:
 
Ihr Kind wird in der Schule gemobbt und es geht ihm wirklich schlecht!
 
Wie gehen Sie nun vor?
 
1. Behalten Sie einen kühlen Kopf, auch wenn das schwer fällt.
 
2. Zeigen Sie Ihrem Kind, daß die Familie hinter ihm steht und es auf Sie zählen kann.
 
3. Bemitleiden Sie Ihr Kind nicht, sondern geben Sie ihm konkrete Hilfestellungen.
 
4. Auch wenn Sie, wie eine Löwenmutter für Ihr Kind nach vorne preschen wollen, zügeln Sie sich.
 
Konkret:
 
Knöpfen Sie sich die Eltern des Täters oder den Täter NICHT vor.
 
SONDERN:
 
Sammeln Sie genügend Informationen über das Mobbing durch Ihr Kind.
 
Schreiben Sie alle Daten auf:
 
    * Wann
    * Wo
    * Welche Beleidigungen oder tätlichen Angriffe
    * Wer ist daran beteiligt
    * Wer hat Ihrem Kind vielleicht schon einmal
      geholfen
 
Wenn Sie alle notwendigen Fakten in Erfahrung gebracht
haben, kann Ihnen jetzt nur noch eine Person weiterhelfen,
die Situation zu entschärfen bzw. sie zu beheben.
 
    DER LEHRER IHRES KINDES
 
Wie Sie ihn an Bord holen, sagen wir Ihnen jetzt.
 
Bleiben Sie dran.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Optimale Gesprächsvorbereitung
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Sie fragen sich, wie Sie ein so schwieriges Gespräch mit dem Lehrer führen, damit es:
 
a) konstruktiv verläuft
b) zu verbindlichen Ergebnissen führt
c) und vor allem Ihrem Kind nützt?
 
Ganz klar:
 
Mobbing ist ein äußerst sensibles Thema, das im besten Fall eigentlich nicht erst in der Schule behandelt werden sollte, wenn das erste Mobbing-Opfer zu beklagen ist.
 
Jedes Gespräch hat ein Ziel.
 
Überlegen Sie sich also genau, was Sie bei dem Lehrergespräch erreichen wollen.
 
Das könnte sein:
 
* Ihr Kind muß mit seinen Sorgen ernst genommen werden.
 
* Das Thema Mobbing wird in einer speziellen Klassenstunde besprochen und konstruktiv im     Klassenverband an einer Verbesserung gearbeitet.
 
* Ihr Kind muß sicher sein können, daß eine schnelle und unkomplizierte Hilfe gewährt wird und eine angemessene Vorgehensweise bedacht wird.
 
* Es werden, wenn möglich, *klasseninterne Streitschlichter* ernannt. Das können solche Schüler sein, die ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden und ein Gefühl dafür haben, welches
Verhalten in Ordnung ist und welches nicht.
 
* Der Lehrer soll der Klasse ganz klar signalisieren, daß er Mobbing in keiner Weise duldet und den Tätern müssen die Konsequenzen aufgezeigt werden.
 
Sie haben Ihre wichtigen Ziele nun definiert.
 
Wie geht es weiter?
 
Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Lehrer.
 
Teilen Sie ihm bei der Terminvereinbarung kurz das Thema des Gespräches mit, so kann er im Vorfeld bereits Ihre Aussagen prüfen und sich dazu seine eigenen Gedanken machen.
 
Das kann so aussehen: *Ich mache mir Sorgen um mein Kind. Es fühlt sich seit einiger Zeit von anderen Mitschülern bedrängt. Darüber würde ich gern mit Ihnen sprechen.*
 
Weiter geht´s zum Tag des Gesprächs.
 
Keine Sorge, wir bereiten Sie optimal darauf vor.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
3. So gehen Sie beim Gespräch vor
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Beginnen Sie das Gespräch mit einem positiven Einstieg.
 
Mutter: Wir haben ein Problem und ich brauche Ihre Hilfe als Pädagoge.
 
Crealern-Kommentar: Durch das *WIR* nehmen Sie den Lehrer bereits an Bord. Es zeigt ihm eine gemeinsame Verantwortung auf.
 
Mutter: Lisa wird seit einigen Wochen von mehreren Klassenkameraden schikaniert. Die Jungens nennen sienur noch die *dicke Lisa* und die Mädchen schließen sie
immer mehr aus der Gruppe aus.
 
Ganz schlimm ist es anscheinend auf dem Nachhauseweg. Mehrere Jungs der Klasse verfolgen sie regelrecht. Die anderen Mädchen lachen darüber und finden das
noch witzig.
 
Wir wissen nicht mehr weiter. Lisa ist sowieso ein sehrruhiges Mädchen, aber jetzt zieht sie sich noch mehr zurück und kann gar nicht mehr lachen.
 
Lehrer: Davon habe ich ja gar nichts mitbekommen.
 
Warum ist Lisa nicht zu mir gekommen?
 
Aber sie ist auch in der Klasse eher zurückhaltend. Sie sollte sich einfach mehr wehren. Dann lassen die anderen Schüler sie schon in Ruhe.
 
Crealern-Kommentar: Sie merken. Jetzt kommt ein Einwand. Der Lehrer versucht zuerst einmal, das Problem zu relativieren.
 
Bleiben Sie jetzt aber dran.
 
Mutter: Lisa ist ein ruhiges Mädchen, da haben Sie Recht.
 
Durch diese Situation ist ihr Selbstbewußtsein jedoch noch geringer geworden. Vor allem hat Sie große Angst, weil mittlerweile sehr viele ihrer Klassenkameraden mitmachen.
 
Sie geht gar nicht mehr gerne zur Schule und hat morgens immer öfters Bauchweh.
 
Wir haben es auch erst vor kurzem bemerkt. Lisa wollte uns zuerst gar nichts davon erzählen. Sie hat Angst, daß die anderen sie dafür bestrafen.
 
Was können wir tun? Ich denke, diese Situation sollte unbedingt in der Klasse geklärt werden.
 
Was halten Sie davon?
 
Crealern-Kommentar: Die Mutter bleibt weiter sachlich. Sie greift den Lehrer nicht an, gibt ihm nicht die Schuld, aber fordert ihn erneut auf, Lösungen zu suchen.
 
Lehrer: Am besten knöpfe ich mir die Jungs einmal vor in einer extra Nachsitz-Stunde.
 
Mutter: Das ist vielleicht eine Lösungsmöglichkeit. Wenn Sie jetzt diese Jungen und Mädchen strafen, dann besteht doch die Gefahr, daß sie ihre Wut wieder an Lisa abreagieren.
 
Lehrer: Wie soll ich dann das Problem lösen, wenn ich die betroffenen Kinder nicht ansprechen soll. Haben Sie da eine Idee?
 
Mutter: Wir haben uns auch schon, zusammen mit Lisa, Gedanken gemacht.
 
Mein Vorschlag wäre, Mobbing als allgemeines Themen der Klasse durchzunehmen.
 
Im Internet habe ich da ein paar gute Gedankenanregungen gefunden. Da gibt es auch Rollenspiele, die Sie mit der Klasse zusammen gestalten können.
 
Vielleicht gibt es in der Klasse auch ein paar Kinder, die Sie als eine Art Streitschlichter ausbilden könnten.
 
Wenn Sie etwas in dieser Art organisieren, dann könnte das Thema Mobbing vielleicht ein für allemal aus Ihrer Klasse verbannt werden.
 
Crealern-Kommentar: Die Mutter bietet eine Lösung als Vorschlag an und zeigt dem Lehrer dabei aber auch seine Vorteile auf.
 
Lehrer: Das könnte ich mir eventuell vorstellen.
 
Ich mache mir ein paar Gedanken dazu und kümmere mich um das Problem. Sie hören von mir.
 
Mutter: Es wäre schön, wenn wir uns in 2 Wochen nochmals zusammensetzen. Dann können Sie mir sicherlich schon erzählen, wie das Projekt in der Klasse angekommen ist.
 
Und ich kann Ihnen hoffentlich berichten, daß es unserer Lisa besser geht.
 
Danke für das konstruktive Gespräch.
 
In dieser Art kann ein erfolgreiches Eltern-Lehrer-Gesprächaussehen.
 
Der Lehrer fühlt sich nicht angegriffen, weil er nichts bemerkt hat. Er ist deshalb offener für Lösungen.
 
Darüber hinaus haben Sie durch die Terminvereinbarung in 2 Wochen für mehr Verbindlichkeit gesorgt.
 
Noch ein Tipp von unserer Seite:
 
Nehmen Sie zu diesem Gespräch auf KEINEN FALL Ihr Kind mit.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Nochmals für Sie zusammengefaßt
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Wenn Ihr Kind gemobbt wird, müssen Sie schnell und entschlossen handeln.
 
Heute haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie den Lehrer Ihres Kindes als Partner gewinnen können, um den Teufelskreis der Schikanen zu durchbrechen.
 
Auf was kommt es wirklich an bei diesem wichtigen Gespräch?
 
Hier nochmals die entscheidenden Details in Kürze für Sie zusammengefaßt:
 
* Bei der Terminvereinbarung das Thema des Gespräches mitteilen
 
* Beim Gesprächstermin
 Auf positiven Einstieg achten
 
* Problem Ansprache - *Wir haben ein Problem*
 
* Positive Aufnahme von Einwänden
 * Ich verstehe, daß Sie wenig Zeit haben...*
 * Vielleicht haben Sie Recht ....*
 
* Weiterführende Argumente - WENN ...., DANN ....
 *Wenn Sie die Klasse aktivieren, dann fühlen sich alle
   wohler.*
 
* Vorschlag zur Erfolgskontrolle
 
* Besprechen wir die Sachlage in 2 Wochen wieder.*
 
Mit diesem praxiserprobten Leitfaden sind Sie optimal auf das Lehrergespräch vorbereitet.
 
Also, trauen Sie sich, denn:
 
SCHWEIGEN WIRKT WIE BILLIGEN
 
Und
 
Das Opfer (Ihr Kind) braucht jetzt Ihren Beistand.
 
 
 
 
 
 
 
von Internetseelsorge
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Montag, 26. november 2007
Dyskalkulie, Rechenschwäche spielerisch überwinden!
Rechnen macht Ihrem Kind Spaß!!
Dabei schreibt es bei den Klassenarbeiten bis zu
2,75 Noten
besser durch Spielen! Ohne Druck und ohne Pauken!
 
Ich möchte jetzt auch mal was los werden!
Unsere/r Tochter/Sohn ist 8 Jahre alt und wiederholt die zweite Klasse. Sie hat eine Rechenschwäche. Nach den Sommerferien habe ich mit dem Rechenprogramm von Ihnen begonnen.
Sie/Er hat sich in der Zwischenzeit in Mathe um zwei Noten verbessert! Sie hat auch keine Bauchschmerzen mehr. Keine Kopfschmerzen. Sie steht morgens fröhlich auf und kommt glücklich nach Hause. Sie kann sich endlich am Unterricht beteiligen.
Und ich war sooooo sehr skeptisch.
 
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Warnung! Nehmen Sie Ihr Kind sofort in Schutz!
Verzweifelt versuchen viele Eltern, durch die Wiederholung von Rechenübungen, Rechenwegen, den Grundrechenarten und dem 1x1, ihren rechenschwachen Kindern zu helfen...
Ohne Erfolg
Im Gegenteil, die Kinder bekommen immer wieder bestätigt, auch durch die wiederkehrenden schlechten Noten, daß sie nur fehlerhaft und falsch rechnen können.
Und Mißerfolg macht krank!
Diese Kinder leiden oft unter Kopf- und Bauchschmerzen und Übelkeiten vor den Klassenarbeiten. Hautausschläge und Schlaflosigkeit sind oft typische Begleiterscheinungen dieser Lernkatastrophe!!
Wie Sie wissen, ist eine gute Note im Fach Mathematik eine Voraussetzung für die Versetzung an eine weiterführende Schule.
Viele Arbeitgeber verlangen ein vernünftiges Maß an mathematischem Können, als Voraussetzung für eine Beschäftigung.
Es steht aber nicht nur die berufliche Zukunft, sondern auch die intellektuelle Entwicklung Ihres Kindes auf dem Spiel!
Erfahren Sie hier, wie Ihr Kind dieser schier aussichtlosen Lage entrinnen kann.
Wie es wieder fröhlich und glücklich wird. Wie Sie Ihr Kind für sich "zurückgewinnen", seine Intelligenz freisetzen, seine Schullaufbahn und Zukunft absichern, Ihre eigenen Nerven schonen, viel Zeit und sehr viel Geld sparen können.
Liebe Eltern, mein Name ist Liane Hoppe. Ich wurde 1960 in Berlin geboren und wohne seit 2005 in Brandenburg in der Nähe von Rathenow.. Ich bin verheiratet.
Wir haben drei erwachsene Kinder. Und das ist das Stichwort: Kinder: Sie waren immer wichtig für mich, deshalb meine Ausbildung Diplom – Psychologin und Psychotherapeutin. Seit Jahren setze ich mich für Kinder und Jugendliche ein, die Schwierigkeiten mit dem Lernen haben.
Es ist einfach furchtbar, wie viele junge, aber auch ältere Kinder regelmäßig an den einfachsten Matheaufgaben scheitern.
Die Ursache dafür ist oft eine Rechenschwäche, auch Dyskalkulie genannt.
Die Kinder zweifeln an sich selbst
Dabei leiden sie sehr, resignieren, wirken niedergeschlagen bis depressiv oder reagieren, je nach Temperament, aggressiv und/oder angeberisch.
Sicherlich haben Sie alles versucht, Ihr Kind aus dieser furchtbaren Lage zu befreien: Ihm die Rechenwege genau erklärt, die Einser, Zehner und Hunderter Aufteilung, die Addition, das Wegnehmen, das Malnehmen und Teilen geübt - ohne an den Finger abzuzählen.
Das 1x1 In-und auswendig mit ihm gelernt und geduldig mal mehr mal weniger, erklärt, was in den Textaufgaben gefragt ist, und wie es den Inhalt der Aufgabenstellung ermitteln kann.
Rechnen: Herkömmliche Übungen bringen nichts!
Macht Ihr Kind trotz allem viele Rechenfehler bei den Klassenarbeiten und erhält für all seine Bemühungen eine schlechte Note? Reagiert Ihr Kind wieder sauer und enttäuscht? Empfiehlt Ihnen der Lehrer dran zu bleiben und weiter mit ihm so zu üben?
Wenn ja, befinden Sie sich im Teufelskreis des Versagens!
UND ICH KANN IHNEN SAGEN WARUM:
Ich bin selbst als sehr erfahrener Spezialist für Lern- und Verhaltenstörungen in diesem Teufelskreis gesteckt!
Haben Sie ein wenig Geduld und lassen Sie mich bitte eine sehr ungewöhnliche Geschichte erzählen:
Wie ich die Ursache der Rechenschwäche, Dyskalkulie entdeckte, und eine brauchbare Methode entwickelte, sie zu überwinden!
 
Mit Hilfe von Kinderpsychiaters und Neurologen Dr. med. Fritz Held gelang es mir gemeinsam, eine sehr erfolgreiche Methode des Lese-Rechtschreibtrainings mit den Buchstaben einzuführen, und im März 2002.
 
 
 
 
Jetzt, zur Sache: Das Wohlergehen Ihres Kindes
In der Nachhilfe sucht die Mehrzahl der Kinder Unterstützung in Mathematik.
Als wir in der Nachhilfe feststellten, daß die Grundschüler, auch beim Rechnen, immer wieder viele Flüchtigkeitsfehler machten und sehr viel Zeit und Betreuung benötigten, beschlossen wir die Nachhilfegruppen auf 3 Teilnehmer zu beschränken.
Dies hatte für die Eltern zur Folge, daß die Kosten der Nachhilfe deutlich anstiegen.
Es war auch möglich, durch individuelle Betreuung, Notenverbesserungen bei diesen Kindern zu erreichen.
Vorsicht! In der Nachhilfe vergessen die Kinder, was sie gelernt haben!
Leider vergaßen die Kinder gleich nach der Arbeit, was sie gelernt hatten und wie die Rechenwege und -regeln angewendet werden mußten.
Sie hatten lediglich den Stoff auswendig gelernt und bei den Klassenarbeiten wiederholt. Aber wehe, wenn es bei den Aufgabenstellungen Abweichungen vom gepaukten Stoff gab!
Dann hatte das Kind, je nach Grad seiner Rechenschwäche, große Probleme, auch diese Aufgaben zu lösen.
Und so ist das heute in der Nachhilfe:
Mathematik als Fach genießt die größte Nachfrage, die Schüler können ihre Rechenschwäche, Dyskalkulie, durch Auswendiglernen zum Teil kaschieren, bis hin zum Abitur.
Erstaunlich aber wahr: Es gibt Schüler, die nicht gut Kopfrechnen können, das Abitur aber bestehen!
Bei Kindern mit sehr großen Problemen im Rechnen kommt weder das Abitur, noch die Mittlere Reife überhaupt in Frage.
Also: Nachhilfe war für uns mit oder ohne Pauken eine sehr unbefriedigende Lösung, aber auf diese Weise haben wir, wie viele andere Nachhilfeeinrichtungen, mit "guten" Unterrichtsmaterialien gewissenhaft weitergearbeitet.
Die Grenzen der Nachhilfe werden deutlich!
Bis Robert Klasse 3 (Name geändert) zu uns kam. Robert war so schwach, daß seine Versetzung gefährdet war. Ja, er war ein Kandidat für die Förderschule.
Wider besseren Wissens folgte ich der Empfehlung meiner Mathelehrerin und habe ihn, von dieser äußerst gewissenhaften Dame vom Fach, nach allen Regeln der mathematischen Kunst über mehrere Wochen und Monate, einzeln unterrichten lassen.
Ohne Erfolg.
Immer "mehr desselben" ist zwecklos!
Robert wurde auf die Förderschule versetzt.
 
Darüber hinaus mußte ich mir den berechtigten Vorwurf, vom damaligen Schulleiter der Förderschule Tuttlingen - Herrn Fehler, gefallen lassen, daß herkömmliches Pauken diesen Kindern nicht hilft...
Ich hätte es besser wissen müssen. Vor allem hatten wir in der Kennedy-Schule, damals wie heute, großartige Erfolge im Lese-Rechtschreibtraining erzielt.
Und zwar durch die Speicherung und Einprägung der einzelnen Buchstaben über die Sinne des Sehens, des Hörens und des Tastens.
Rechentraining: Eine Frage der Methodik
Die wissenschaftliche Literatur über diese Lernschwierigkeiten zeigt ganz deutlich auf, daß es sich bei diesem Problem um eine Lernschwäche in Mathematik handeln muß.
Eine Unreife des Gedächtnisteiles, welcher zuständig ist für die Mathematik. Dieser Zustand wird Dyskalkulie oder Rechenschwäche genannt.
 
Also: Ihr Kind ist nicht dumm!
Aufgrund dieser Erkenntnisse entschlossen wir uns, den Kindern in diesem Sinne zu helfen. In Absprache mit den Eltern stellten wir die Nachhilfekurse auf Rechentrainingskurse um.
Von Klasse 1 bis 6 wurde nicht mehr auf die individuellen Klassenarbeiten vorbereitet, sondern es wurden die Grundrechenarten spielerisch trainiert.
Dabei gerieten wir in einen wahren Einkaufsrausch! Es gibt tolle Rechenspiele auf dem Markt, und wir kauften so ziemlich alles was es gab und entwickelten dazu noch unsere eigenen Spiele.
Aber: Die Schüler speicherten spielerisch ausschließlich mit Zahlen und Ziffern.
Die Folge: Die Kinder machten weiterhin die typischen Flüchtigkeitsfehler und "vergaßen" z. B. das 1x1. Die Ergebnisse der Klassenarbeiten waren etwas besser, aber für uns noch enttäuschend.
Diese Enttäuschung war groß!
Viele Schüler rechneten immer noch mit den Fingern.....
Sobald das Kind mit dem Training aufhörte, schrieb es kurz darauf wieder schlechte Noten und konnte kaum selbständig arbeiten.
Die Kinder wurden also nicht selbstsicherer (deren Eltern hatten nach 10 Monaten im Durchschnitt DM 2,600,- bezahlt) und es war mir klar warum:
Die Zahlen allein bilden nicht die Grundeinheiten des Rechnens, sondern auch
die Mengen,
die sie darstellen.
 
Das Gehirn braucht offensichtlich unbedingt die Mengen, diese müssen fest und tief im Rechengedächtnis eingeprägt werden, damit Ihr Kind diese mit den abstrakten Zahlen der Reihe nach verknüpfen kann.
Deshalb zählen so viele Kinder instinktiv an ihren Fingern (richtig) ab: Sie verknüpfen Mengen und Zahlen der Reihe nach.
Es geht darum, die Mengen und Zahlen solange Ihrem Kind einzuprägen, bis diese Verbindung biologisch in Fleisch und Blut übergeht, und Ihr Kind in der Mathematik den gewaltigen Denkschritt machen kann:
Von der konkreten Mengenerfassung ins abstrakte Zahlendenken überzugehen!
Auf deutsch: Zuverlässig Kopfrechnen können.
Noch mal: Ist dieses Areal des Gehirns unreif, ist es leistungsschwach und kann die Mengen und Zahlen nicht zuverlässig kombinieren.
Aufgrund dieser Erkenntnisse und Einsichten, welche die Fachliteratur über die phyletische, ontogenetische und neurobiologische Entwicklung des Gehirns - und auch die tägliche pädagogische Praxis bestätigte, entschloß ich mich, unsere methodische und didaktische Vorgehensweise abermals umzukrempeln!
UFF!!
Die Schüler müssen im Unterricht immer Mengen abzählen!
Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren aber darüber nicht glücklich.
Die Vorstellung, mit den Kindern immer Abzählübungen im Hunderterrahmen bei den Grundrechenarten zu machen, behagte ihnen nicht.
Als Verantwortlicher war ich überfordert, einen Konsens mit meinen wackeren Kolleginnen und Kollegen zu erarbeiten. Die Ablehnung war zu groß, und sie hatten verständlicherweise Hemmungen, diese Vorgehensweise den Eltern gegenüber zu vertreten.
Ganz kurz: Die Fortbildung war ein überragender Erfolg!
Wir zählten und spielten, erfanden neue Spiele und bekamen von Frau Wunderlich immer wieder vermittelt:
Diese Kinder lernen am besten über die Sinne Sehen, Hören und Tasten
Dabei ist es nicht notwendig, bei den Grundrechenarten über den Hundertraum hinaus zu gehen!
Wenn das Kind in diesem Bereich weitgehend fehlerfrei kopfrechnen kann, dann sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Weiterlernen geschafft!
Der Weg zum Erfolg
Anfang 1995, drei Jahre nach Beginn unserer Bemühungen, wurden sämtliche übungen im Rechentraining in der Kennedy-Schule durch Abzählen der einzelnen Mengen durchgeführt.
Die Kinder zählten: Steckwürfel, Muggelsteine, bunte Kettenglieder aus Kunststoff, Steckperlen, bunte Kleiderknöpfe, Kastanien, Nüsse, Steine, Kieselsteine, Streichhölzer, Wäscheklammern und Kreuze, Kreise, und Rechtecke, die sie zeichneten, stempelten und malten.
Sie zählten auch Holz- und Kunststoffperlen, die sie auf Faden, oder ein Stück Wäscheleine einfädelten.
Sie verknüpften: Büroklammer, Steckperlen, Kunststoffkettenglieder, und Steckwürfel.
über Sehen, Hören und Tasten
Sie bastelten Tastzahlen und Rechenzeichen auf Schmirgelpapier, weil viele Schüler die Zahlen und Rechenzeichen nicht zuverlässig erkennen und ab- oder hinschreiben können.
Diese Tastsymbole wurden immer mit und ohne Augenbinde erfühlt:
  • Auf dem Tisch
  • In einem Sack
  • In einem Karton
und bei der Aufgabenstellung integriert.
Auf diese Weise haben die Kinder und Jugendlichen die Grundrecharten im Hunderterraum und das kleine 1x1 über die Sinne Sehen, Hören und Tasten, immer wieder und immer wieder, gespeichert und mit der Zeit eingeprägt.
Wir gingen nicht mehr ausschließlich nach lernpsychologischen Prinzipien vor, sondern arbeiteten nach den Erkenntnissen der Kindesentwicklung, mit heilpädagogischen Mitteln, im Stile der Montessori Pädagogik.
Und wir hatten dabei:
ERFOLG, ERFOLG, ERFOLG, ERFOLG, ERFOLG, ERFOLG
Dieser methodische Ansatz kam auch sehr gut an:
Es ist sehr unterschiedlich. Die 2er, 5er und 10er Reihe beherrscht sie sehr gut. Keine Probleme bei x und geteilt.
Plus und minus geht jetzt auch besser. Zahlendreher kommen nur noch selten vor. Sie versteht besser und schneller. Sie muß nur noch ein bißchen schneller werden und sich besser Konzentrieren.
Was am Anfang eine Qual war ist jetzt viel besser für alle. Im Förderkurs war sie letzte Woche die 2. beim Computer Mathetest.
 
 
RECHENTRAINING FÜR ZU HAUSE
Dadurch wurde es mir klar, daß Eltern überall verzweifelt Hilfe für ihre rechenschwachen Kinder suchten.
Zusätzlich wollten wir in der Kennedy-Schule den Eltern ergänzend zum Unterricht eine Spielsammlung für zu Hause an die Hand geben.
Also sammelten wir die besten, effektivsten und geeignetsten Spiele, die wir hatten (32 insgesamt), und faßten diese in eine Mappe zusammen und fügten einen Satz Fotokopien für die Spielvorlagen bei.
Damit können die Eltern nun 20 Minuten täglich das Training spielerisch zu Hause durchführen
über das Internet fragen uns Eltern immer wieder verzweifelt, wie sie ihren rechenschwachen Kinder helfen können.
ALSO!
Diese Unterlagen der Kennedy-Schule stelle Ihnen nun auch zur Verfügung!
Für Sie und Ihr Kind: Rechentraining, professionell erfolgreich und kostengünstig!
Die Experten für Dyskalkulie (Rechenschwäche) verlangen, daß jedes Kind seine eigenen individuellen Schwachpunkte "wegtrainiert".
Ich meine, diese Kinder haben alle eines gemeinsam: Ein unreifes, unzuverlässiges Rechengedächtnis. Es ist die Häufigkeit der Rechenfehler, die ausschlaggebend ist und nicht nur die Art.
Da will ich aber dieses Mal nicht (wieder) mit der Fachwelt herumstreiten.
Sie spielen mit Ihrem Kind frei nach Wahl oder nach Plan
Kurzum, ich habe das Rechentrainingsprogramm für Sie so gestaltet, daß Sie auch die Möglichkeit haben, mit Ihrem Kind die Bereiche herauszusuchen, in denen Ihr Kind Verbesserungsmöglichkeiten hat.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, unseren täglichen Spielplan anzuwenden. Dieser hat sich in der Praxis seit Jahren bestens bewährt.
Und zwar mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Tasten.
Diese Spiele sind einfach, machen Spaß, sind nett, lustig und können zu beinahe jeder Tageszeit und jeder Gelegenheit mit den einfachsten Mitteln gespielt werden.
Ihr Kind verliert seine Angst vor der Mathematik, das Rechnen wird ihm Freude machen!
Stellen Sie sich das vor!
Unser ES-IST-SO-EINFACH-PAKET für Rechentraining zu Hause ist ein Knaller! Luftig leicht, super einfach und heiter, auch für mehrere Kinder geeignet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!
Spielend zum Erfolg!
Sie/Er ist seit den Übungen sicherer geworden. Der Lehrplan geht jedoch zügig voran und schon sind wir beim Multiplizieren. Das schafft sie in einer sehr hohen Geschwindigkeit. Lisa ist mit Ehrgeiz und Begeisterung dabei, auch ihre jüngeren (5 3/4 Jahre) Zwillingsschwestern machen tüchtig mit.
Durch die große Auswahl an Spielen können Sie und Ihr Kind genau die Spiele, oder Bereiche aussuchen, die Sie trainieren wollen.
Oder Sie können die Spiele heraussuchen, die Ihrem Kind am meisten Freude bereiten. Die Wirkung ist bei sämtlichen Spielen stets dieselbe.
Hat Ihr Kind gespielt, so trägt es sich täglich in das beigelegte Logbuch mit seinem Namen ein, das spornt an!
Oder Sie spielen täglich nach Angabe des Spielplanes.
Es gibt wirklich Spiele jeder Art und für jede Tageszeit, Ihr Kind kann allein spielen, mit einem Partner oder in einer lustigen Runde in der Familie.
Oder auch mit seinen Freunden, dabei fällt es oft nicht auf, daß Ihr Kind rechenschwach ist! So oder so: Durch Ihren Einsatz werden die Grundlagen der Rechenfähigkeit Ihres Kindes massiv und andauernd gestärkt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ihr ES-IST-SO-EINFACH-Paket für Rechentraining
ist für mehrere Kinder geeignet!
Ein heißer Insider Tipp für Sie:
Viele Hausaufgaben von Klasse 1 - 4 können nach der ES-IST-SO-EINFACH-Methode erledigt werden.
Ein Beispiel: Ihr Kind will 9 + 4 schnell addieren und, wie sooft, verrechnet es sich wieder. Anstatt ihm die Vorgehensweise noch mal zu erklären, oder den Fehler wieder als Konzentrationsfehler durchgehen zu lassen,
lassen Sie es Knöpfe legen
Zahl + Zahl = Menge
9 + 4 = 00000 0000 0
000
und mit dem Schreibfinger laut abzählen.
Auf diese Weise hat es den Rechenweg über die Mengen gespeichert, und Sie ermöglichen ihm somit Zugang zur Gleichung:
9 + 4 = 13
Diese Art von Rechenoperationen kann es intellektuell zwar verstehen, aber nicht zuverlässig ausführen.
Sie wenden in diesem Fall Ihr ES-IST-SO-EINFACH-PAKET für Rechentraining flexibel an und schlagen somit zwei Fliegen mit einer Klappe:
Ihr Kind erledigt seine Hausaufgaben und absolviert sein Tagespensum an Rechentraining zur gleichen Zeit.
ACHTUNG!
Es genügt nicht zu wissen, wie der Rechenweg oder der Lösungsansatz durchzuführen ist, Ihr Kind muß diesen weitgehend fehlerfrei umsetzen können.
Die Ergebnisse des ES-IST-SO-EINFACH-Rechentrainings:
Verbesserungstendenzen bei 33 Schülern im Alter zwischen 6 - 16 Jahren in einem Zeitraum von 12 Monaten
Zeitraum in Monaten
Notenverbesserung
Nach 3 Monaten
1,6 Noten bei 90% der Schüler
Nach 6 Monaten
1,9 Noten bei 92% der Schüler
Nach 9 Monaten
1,2 Noten bei 90% der Schüler
Nach 12 Monaten
2,0 Noten bei 88% der Schüler
 
Mit Ihrem ES-IST-SO-EINFACH-PAKET für Rechentraining wird Ihr Kind in die Lage versetzt, die Regeln der Mathematik, die es durchaus verstehen und nachahmen kann, akkurater und selbständiger umzusetzen.
Eine Rechenschwäche, Dyskalkulie, ist keine Krankheit, sondern eine Reifungsverzögerung der Rechenfähigkeit.
DIE (ER)LÖSUNG FÜR SIE ZUHAUSE
Sie und Ihr Kind können innerhalb der nächsten 5 Minuten beginnen, die Rechenfähigkeit Ihres Kindes radikal zu verbessern!
Da Draußen herrscht Ignoranz und Chaos!
Wissen ist Macht - Sie helfen Ihrem Kind auf effektivste Weise!
Sie sind nicht mehr allein! Sie erhalten mein Familien-Schutzsystem. Auf diesen Schutz können Sie sich 100 Prozent verlassen.
von Internetseelsorge
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